Keine Panik vor einem “flotten Otto” haben

Wenn Montezuma zuschlägt

Bild: auf´n pott ©  BrandtMarke / pixelio.de

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Ganz gleich, ob auf Reisen in fremde Länder, bei einer Magen-/ Darmgrippe, oder die Nebenwirkungen von Medikamenten, es trifft Jeden mal der plötzliche Durchfall. Neben den Begleitsymptomen, wie krampfartige Bauchschmerzen, Schwäche und Kreislaufprobleme, und der typischen erhöhten Stuhlfrequenz und der flüssige bis wässrige Stuhl, stehen besonders Kolostomaträger noch vor anderen Problemen, wie etwa: Das man an einem Tag so viele Beutel verbraucht, wie unter normalen Umständen, in einer halben Woche, und der Beutelvorrat merklich weniger wird?

 

Unter normalen Umständen ist der geschlossene Beutel bei Kolostomaträger-/innen die erste Wahl. Denn die Ausscheidungen sind fest, und bei 2 – 3 mal Wechseln am Tag, wird Dieser schnell, samt Inhalt, entsorgt. Bei plötzlichen Durchfall, läuft der Stomabeutel in Minuten voll, und ehe man sich versieht, sind schnell mal 15, oder auch mehr Beutel an einem Tag verbraucht. Wer als Versorgung das Einteilige System hat, der reizt bedingt, durch die vielen Wechsel, zusätzlich seine Haut ums Stoma. Was also tun, damit man sich bei Durchfallerkrankungen nicht auch noch Gedanken um seine Stomaversorgung machen muss.

Die Lösung ist ganz einfach: Ausstreifbeutel
Denn zu jedem “geschlossenen” Beutel gibt es auch einen “offenen” Beutel, welche in die Keramik (Toilette) geleert werden. Und einmal man Tag wird dieser Beutel komplett gewechselt. Es bleiben so zwar nicht die häufigen WC -Gänge erspart, aber die ständigen Beutelwechsel haben zumindest ein Ende. Daher macht es Sinn, sich 1 bis 3 Ausstreifbeutel in Reserve zu halten, auch wenn sie bei einem Kolostomieträger normalerweise nicht zu der täglichen Stomaversorgung gehört. Eine zusätzliche Verordnung ist auch nicht nötig. Sprecht am besten euren Versorger (Homecare – Unternehmen, Sanitätshaus oder euren Stomatherapeuten) darauf an, damit ihr gut vorbereitet seit, für den diesen Fall.